Marathon

MARATHON

  

Ohne Geschichten wäre Geschichte ungefähr so langweilig, wie eine Golfübertragung im Sportkanal - nichts weiter, als eine nüchterne Aneinanderreihung von Zahlen, Zeiträumen und Lebensdaten von Herrschern. Eine jener Geschichten, die Würze in das ansonsten eher fade Gericht Geschichte bringt, ist die, welche von dem Lauf des Boten Pheidippides handelt, der von Marathon nach Athen lief, um die Nachricht vom Sieg der Athener über die Perser zu überbringen und danach tot zusammengebrochen sein soll. Sehr ernsthafte Leute streiten darüber, ob diese Geschichte auf Tatsachen beruht oder nur eine Legende ist. Doch, was heißt schon „nur eine Legende“? Ohne diese spannende Geschichte wäre die Schlacht in der Bucht von Marathon nur eine von vielen, die im Laufe der Zeit Leid und Elend über die Menschheit gebracht haben. Ohne den Lauf des Pheidippides wäre die Erinnerung an Padischah Dareios I. oder Heerführer Miltiades im Laufe der Jahrhunderte längst verblasst und sang und klanglos im unergründlichen Dunkel der Geschichte versunken.

Niemand weiß genau, ob es Ende August oder Anfang September war, als im Jahr 490 vor unserer Zeitrechnung die Flotte des persischen Großkönigs Dareios I. in der Bucht von Marathon landete. Der Padischah hatte zahlreiche Schiffe unter Befehlshaber Datis ausgesandt, um seinen Herrschaftsbereich über die griechischen Stadtstaaten auszudehnen. Über den Verlauf der Schlacht, die das Athener Heer sich mit dem persischen in der Bucht von Marathon lieferte wird in einigen, sehr unterschiedlichen Varianten berichtet, es steht jedoch fest, dass die Athener diese, trotz Überlegenheit der Perser, für sich entscheiden konnten. Nach ihrer Niederlage, flüchteten die Perser auf ihre Schiffe, um nach Athen zu segeln und so ihr Ziel, die Stadt einzunehmen eventuell doch noch zu erreichen. Der Befehlshaber der Athener Armee, Miltiades, musste nun unbedingt einen Läufer in die Stadt schicken, nicht nur, um den Bürgern Athens den Sieg über die verhassten Barbaren zu verkünden, sondern hauptsächlich, um die Stadt vor dem heran segelnden Feind zu warnen. Miltiades wählte den Meldeläufer Pheidippides, der zuvor schon geschätzte 450 Kilometer auf seinem Weg von Athen nach Sparta und von dort nach Marathon zurück gelegt hatte, um die Spartaner als Verbündete im Kampf gegen den übermächtigen Feind zu gewinnen und alsbald der Heerleitung deren positive Antwort zu überbringen.

Warum Miltiades keinen frischen Läufer auf die zirka 40 Kilometer lange Strecke schickte, ist nicht die einzige offen gebliebene Frage. Keine meiner Quellen sagt beispielswiese etwas über Kleidung und Ausrüstung eines antiken Läufers: Hatte dieser eine schriftliche Botschaft bei sich, führte er etwas zu trinken und zu essen mit und wenn ja, was? Welchen Weg hatte Pheidippides gewählt, den etwas längeren, aber bequemeren Küstenweg oder den kürzeren, aber hügeligeren Weg durch das Vrana-Tal? Fragen über Fragen, die viel Platz für Phantasie lassen. Immerhin erfuhr ich, dass die Soldaten Athens Hopliten genannt wurden und, dass diese mit Leder überzogene, hölzerne Schilde besaßen, auf denen eine Eule abgebildet war.

Pheidippides muss bereits völlig ausgetrocknet und am Ende seiner Kraft gewesen sein, als er mit Miltiades‘ Botschaft von Marathon, der „Stadt reich an Fenchel“ aus, nach Athen aufbrach. Von diesem Lauf handelt meine Geschichte.

Für einen Beobachter wäre sein athletischer, muskulöser Körper, der sich scheinbar ohne Anstrengung bewegte sicherlich ein ästhetischer Anblick gewesen. Mit weit ausgreifenden, gleichmäßigen Schritten lief der Mann über die Ebene. Muskeln, dick und hart wie Hanfseile zeichneten sich bei jeder Bewegung unter seiner Haut ab. Eine Staubwolke wurde bei jedem seiner Schritte aufgewirbelt, sobald seine Füße, die in einfachen Ledersandalen steckten die trockene Erde berührten. Es gab jedoch einen solchen Beobachter nicht und der Mann selbst fühlte sich erschöpft. Der Läufer, der Pheidippides hieß und mit einer wichtigen Nachricht unterwegs war, verstand dies nicht. Laufen war sein Beruf, sein Körper war durch unermüdliches Training gestählt und hatte ihn noch nie im Stich gelassen. Heute war sein Mund ausgedörrt, den letzten Schluck Wasser hatte er schon vor einiger Zeit getrunken und den leeren ausgehöhlten Kürbis - unnötiger Ballast nun - weggeworfen. Seine Muskeln schmerzten, sein Atem ging schwer und stoßweise. Es war die heißeste Zeit des Tages und die Sonne brannte unbarmherzig auf die Ebene herab, über der die kochende Luft flimmerte und ihre harten weißgelben Strahlen narrten ihn, indem sie ihm Feuchtigkeit in jeder vor ihm liegenden Bodensenke vorgaukelten. Er spürte einen leichten Druck auf der Brust, Schweiß perlte von seiner Stirn, lief ihm trotz Stirnband in die Augen und rann in großen Tropfen an Nase und Nacken herab. Dennoch durfte Pheidippides nicht aufgeben, musste durchhalten und die Stadt erreichen, die jetzt ungeschützt war. Nach einer viel zu kurzen Verschnaufpause war er wieder losgeschickt worden, um Athen vor den heran segelnden Feinden zu warnen und deshalb durfte er nicht rasten, musste laufen, immer weiter, auch wenn er seinem entkräfteten Körper jede Bewegung mit fast übermenschlicher Kraft abringen musste. Seine Gedanken begannen sich aus der Realität davonzustehlen und in seinem Kopf war nur Platz für einen einzigen Gedanken: eine Quelle aus der klares, kühles Wasser floss….

Klares, sehr kaltes Wasser sprudelte rauschend über einige große Steine hinweg, die im Flussbett gleichmäßig verteilt lagen, umspülte sie und in der Zeiten Lauf waren sie glatt poliert und mit verschiedenen Algen überzogen worden, die sich in der Strömung wie lange Schlangen wanden. In einer Ausbuchtung am Ufer saß ein kleiner Junge, an dem die Zeit vorüber rauschte, wie der Fluss, gleichmäßig von Stein zu Stein plätschernd, hin und wieder kleine Wirbel bildend. Der kleine Junge liebte es, stundenlang still zu sitzen und zu beobachten: Junge Fische, die bei der geringsten Bewegung in den Wasserpflanzen am Ufer Schutz suchten, kleine, fast durchsichtige, dunkelblaue Libellen, die auf schlanken Wasserlilien rasteten, um im nächsten Moment davon zu sirren, schlanke dunkle Schatten, vor der riesigen Sonnenscheibe, die ihre Strahlen erbarmungslos über das ausgedörrte Land schickte. Goldene Flecken, die ihn manchmal blendeten, tanzten auf kleinen Wellen. Hier am Fluss, im Schatten einiger Uferbäume war es kühl und deshalb liebte der kleine Junge das Wasser, aber was er noch viel mehr liebte, waren die Steine, die er aus dem Kiesbett an dieser flachen Stelle sammelte. Allein ihre unterschiedlichen Formen und Farben faszinierten ihn und er dachte sich Phantasienamen aus für sie. Da waren die rötlich-braunen, mit winzigen violetten Ablagerungen darin, auch gab es schwarze, die von weißen Adern durchzogen waren, dann die weißen, etwas rauen mit dünnen hellblauen Linien auf der Oberfläche und die goldfarbenen Mondsteine, die ihm am besten gefielen. Für ihn war jeder Kiesel ein Edelstein, es waren ihre unterschiedlichen Formen, ihre glatte Schönheit und die Zeit, die er damit zubrachte sie zu bewundern und über ihre vom Wasser polierte Oberfläche zu streichen, die sie so wertvoll für ihn machten.

Der Mann verfluchte die Götter, als er über einen Stein stolperte und das Bild, eben noch lebendig, als wäre es Wirklichkeit, schwankte und verflüchtigte sich dorthin zurück, woher es gekommen war. Die alten weisen Frauen munkelten, dass Erinnerungen auf dem Weg in die Unterwelt warten würden, wenn man mit Hilfe des Fährmannes Charon den Fluss Styx, als Grenze zwischen Hades und Oberwelt überquert hatte. Woher kamen ihm nur solche Gedanken jetzt? Pheidippides hatte einen Sturz gerade noch verhindern können, aber sein Fuß schmerzte. Als er hinunter sah, stellte er fest, dass er eine seiner Zehen an einem Stein blutig geschlagen hatte. Blut sickerte aus der Wunde und tropfte in den Staub, aber er musste weiter, er konnte jetzt ohnehin nichts tun und durfte keine Zeit verlieren, also zwang er sich, seinen gleichmäßigen Trott wieder aufzunehmen. Dies fiel ihm schwer, der Druck in seiner Brust war stärker geworden und strahlte jetzt in seine linke Schulter aus. Vor seinen Augen tanzten schwarze Flecken; er blinzelte und sie stoben auseinander, wie Krähen, die von einem Kehrichthaufen aufgescheucht wurden.

Als die Nachricht in Athen eingetroffen war, dass die Perser mit ihren Schiffen Kurs auf die Bucht von Marathon genommen hatten, war Pheidippides nach Sparta geschickt worden, die Spartaner um militärische Unterstützung im Kampf gegen die Eroberer zu bitten. Als er mit der Botschaft, dass die Bürger der Polis Sparta den Athenern so schnell wie möglich zu Hilfe eilen würden, in der Bucht von Marathon eintraf, sah er, dass er zu spät kam, denn er konnte den Lärm des Kampfgetümmels schon von Weitem vernehmen. Über dem Schlachtfeld schwebte eine riesige Staubwolke und als er noch näher kam, sah er die Hopliten Athens gegen die Barbaren kämpfen. Metallpanzer und Helme glänzten in der Sonne und er hörte die dumpfen Schläge der Schwerter, die an lederüberzogenen Schilden abprallten, die Schreie der Verwundeten und Befehle brüllende Kommandeure. Hungrig, durstig und ermattet von seinem viertägigen Lauf ließ Pheidippides sich in einem der, nahe des Heraklestempels aufgeschlagenen Zelte auf eine Schilfmatte fallen, nachdem er Meldung erstattet und anschließend gierig einen Tonkrug mit Wasser vermischten Weines ausgetrunken hatte, der auf einem kleinen Tischchen stand. Sein Kopf fiel auf die harte Unterlage und er schlief, noch ehe ihm jemand etwas zu essen hatte bringen können. Pheidippides schlief traumlos und ihm schien, als ob er eben erst eingeschlafen war, als er grob geschüttelt und in das Zelt des Oberbefehlshabers befohlen wurde. Dieser übergab ihm persönlich ein Schreiben, welches für den Ältestenrat in Athen bestimmt war. Miltiades Stimme klang drängend, als er Pheidippides befahl: „Eil dich, du musst vor unseren Feinden in Athen sein und die Menschen warnen, denn die Stadt ist jetzt ohne militärischen Schutz! Zwei unserer Läufer sind gefallen und die anderen verwundet, weshalb du der Einzige bist, der die Nachricht noch rechtzeitig überbringen kann.“ Seine schwere Hand traf Pheidippides‘ Schulter, als Aufmunterung und Anerkennung der ihm abverlangten Leistung, dann war er entlassen. Eilig suchte er zusammen, was er an Ausrüstung auftreiben konnte. Auf die Schnelle konnte er nur eine mit Wasser gefüllte Kalebasse finden, die er an seinem Gürtel befestigte. Danach stopfte Pheidippides das Schreiben an die Athener Ratsherren in eine flache Ledertasche und einige Nahrungsmittel in eine andere. Im Loslaufen hatte er in eine Schale gegriffen und sich daraus einige Stücke getrockneter Früchte in den Mund gesteckt, danach lief er, noch kauend am Tempel des Herakles vorbei und ihm war, als würde das hastig gekaute Obst in seinen ausgehungerten Magen, wie Steine in einen leeren Brunnen fallen.

Inzwischen musste Pheidippides nach seiner Schätzung mindestens zwei Drittel der Strecke hinter sich gebracht haben. Bis Athen ging es jetzt zwar nur noch bergab, aber ihm fehlte trotzdem der zweite Flaschenkürbis, den er sonst immer mitnahm. Seine Zunge klebte am Gaumen und er entnahm der Ledertasche, in der er die Lebensmittel verstaut hatte ein Stück Chalvas, welches er von einem schmalen klebrigen Ziegel abbrach, der aus einem nahrhaften Mus aus gemahlenem Sesam, das mit Honig getränkt und ganzen Mandeln darin, geformt worden war. Auch einige Trockenfrüchte hatte er noch: Feigen, kleine runzlige Weinbeeren und Pfirsichstücke. Während er aß, wechselte er vom Lauf in einen schnellen Schritt. Vorrübergehend gab ihm die Nahrung Kraft, setzte die darin enthaltene Süße in ihm noch einmal Energien für den Rest der Strecke frei. Er sehnte sich nach einem Schluck Wasser und fast war er überzeugt, dass er sich für die falsche Strecke entschieden hatte. Er hatte den Weg an der Küste gewählt, weil der flacher war, als der andere, welcher direkt durch das Vrana-Tal nach Athen führte. Inzwischen war er sich nicht mehr sicher, ob er die richtige Wahl getroffen hatte, der andere Weg war zwar hügeliger aber kürzer und er kannte da eine Quelle, aus der auch in der größten Trockenheit noch ein kühler Strahl rann … . Wasser, dachte er Wasser…

In seinen verwirrten Sinnen vermeinte Pheidippides die leise Stimme seiner Mutter zu hören, die ihm an langen Abenden Sagen von Göttern, Halbgöttern und heldenhaften Menschen erzählt hatte, wenn er nicht einschlafen konnte, weil es noch zu schwül dazu war. Gleichzeitig vernahm er ein leises Rauschen, welches immer mehr anschwoll. Das Rauschen wurde mächtig, wie die Strudel, die sich auf den schaumgekrönten Wogen des unermesslich weiten Oceanos bildeten, den Pheidippides plötzlich mit faszinierender Deutlichkeit vor sich sah und er vermeinte die salzigen Gischttropfen des aufgewühlten Meeres auf seinen Lippen zu spüren. Diesem brodelnden Chaos entstieg, getragen, von einer riesigen Muschelschale, eine wunderschöne junge Frau, gekleidet in ein weißes, weich fallendes schulterfreies Gewand, deren langes, bläulich schimmerndes, schwarzes Haar der stürmische Wind durcheinander wirbelte. Bei allen Göttern, war diese Frau schön! Die Sagen, die seine Mutter ihm erzählte, handelten oft von großartigen Frauen, der herrischen und eifersüchtigen Gattin des Himmelsherrschers Zeus etwa oder von Ariadne, die sich in den Athener Helden Theseus verliebte und diesem half, den Minotauros, jene gefräßige Kreuzung aus Stier und Mensch in dessen Labyrinth zu besiegen. Doch keine dieser Frauen war Pheidippides so unverfälscht erschienen - so rein, wie die unvergleichliche Aphrodite, die dem lebenspendenden Wasser entstieg. Als Knabe hatte Pheidippides sich immer wieder versucht vorzustellen, wie die schaumgeborene Göttin, wohl aussehen mochte. Als er älter wurde hatte er junge hübsche Frauen kennen gelernt, jedoch war keine auch nur annähernd dieser üppigen, makellosen Phantasiegestalt gleich gekommen. Pheidippides versuchte die Vision abzuschütteln. Doch es gelang ihm nicht und er sah zu, wie die hohen, Gischt sprühenden Wellen die Göttin der Liebe und Schönheit an den Strand trugen, er lief ihr mit ausgebreiteten Armen entgegen, doch wie von selbst trugen seine Beine ihn an ihr vorüber in die weiß gekrönten Wogen, in die schäumende, kühlende Brandung, die ihn weit hinaus trug, dem Horizont entgegen …

Pheidippides schlug lang hin, als er dieses Mal stolperte. Er rappelte sich keuchend auf, seine Knie waren aufgeschrammt, seine wenige Kleidung staubig, seine Lungen brannten. Die Trockenheit im Mund würgte ihn bis sich sein Magen verkrampfte und ihm übel wurde. Der Druck in seiner Brust nahm ihm den Atem. Er stand da, ein Mann am Ende seiner Kräfte mit zitternden Knien und krampfenden Muskeln. Sein zerschundener Körper sehnte sich nach einer Massage mit duftenden Ölen, nach kräftigen, geschickten Händen, die auch den kleinsten Muskel weich kneten würden. Als er aufblickte, sah er die weißen Mauern Athens vor sich liegen. Zuerst dachte er, es wäre nur wieder eine Täuschung ….

Mit letzter Kraft lief Pheidippides durch die Gassen Athens und zu guter Letzt auch die Stufen zum Gerichtsfelsen hinauf, von dem aus der Ältestenrat die Stadt regierte. Zwei Wächter verstellten ihm den Weg, kreuzten ihre Lanzen vor ihm. Erst als er sich auswies, ließen sie ihn passieren. Mit letzten Kräften eilte er voran, grelle Blitze schossen nun durch seinen Kopf und sein Körper war nur noch ein einziger großer Schmerz. „Freut euch, wir….haben.…gesiegt“, war alles, was Pheidippides noch hervor würgen konnte, bevor die Erschöpfung ihn in die Knie zwang. Eine riesige Sonne strahlte von der Brust in seinen gesamten Köper aus, gleißend, riesig und unglaublich schmerzhaft, dann fiel er in eine kühle dunkle Stille. Er hatte es geschafft. Nun durfte er ausruhen.

„Freut euch, wir haben gesiegt“, dieser letzte Satz Pheidippides‘, nach seinem Lauf von Marathon nach Athen brannte sich, wie viele andere Geschehnisse auch, in das kollektive Gedächtnis der Menschheit ein, war zuerst eine Neuigkeit - von den Bürgern Athens fleißig diskutiert und gebührend gewürdigt, die später zur Legende und von pfiffigen Chronisten auf Pergament verewigt wurde. Noch viel später wurde Geschichte daraus, die gelehrt, vergessen und wiederentdeckt wurde bis niemand mehr zu sagen vermochte, ob sie wirklich geschehen oder die Idee eines cleveren Geschichtsschreibers war.

Nach fast Zweitausendfünfhundert Jahren kam bei Ausgrabungen nahe der Stadt Marathon die Legende vom Lauf Pheidippides‘ wieder in Erinnerung. Diese Erinnerung brachte die Organisatoren der ersten olympischen Spiele der Neuzeit in Athen auf die Idee, den sagenumwobenen Lauf als Wettkampf an historischer Stelle neu aufleben zu lassen. Dieser Lauf wurde nach der Stadt benannt, von der aus der Läufer Pheidippides einst aufgebrochen war, um seine Mission zu erfüllen: MARATHON.

  

Quellen: Planet Wissen, der Lauf des Pheidippides

          Wikipedia: Schlacht bei Marathon,

          Aphrodite,Ariadne, Charon,Hades, Herakles

          ZDF Terra X, Sendung vom 08.08.2004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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